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Wilde 13 Ausflug vom 27. bis 29. Mai 2011

"In herrlicher Einzellage direkt am Waldrand bieten wir Ihnen ein Haus, in dem Gruppen Natur und Gemeinschaft erleben können."
Das wollten Zweiundzwanzig Wilde auch und trafen am Freitag Nachmittag in kleinen oder größeren Gruppen in der "Mule de Birch" im schönen Westerwald ein.

Die Wettervorhersage versprach ein sonniges Wochenende und behielt auch recht. Nachdem man sein Nachtquartier eingerichtet hatte, konnte man sich entspannen oder beim Spiel des Jahres "Wikinger Schach" seine ersten Punkte sammeln.

Am frühen Abend traf sich dann in der Küche die "Schnitzlertruppe" zur Verstärkung von Chef de Cousin Metre Brùescher, zur Zubereitung des Abendmahls, einer Suppe für Vegetarier und einer für Freunde der Wurst. Nach dem Essen traf sich die "Spültruppe" am Becken 2 um danach an der gemeinsamen Geselligkeit oder an einem Carromspiel teilzunehmen. Um Mitternacht ging es den von Lutz markierten Weg in das untere Stockwerk (Keller). Hier hatten die Teilnehmer der Gruppe "Ausdruckstanz für Leger" eine kleine Performance für das Geburtstagskind Ute vorbereitet und tanzten zu den Zeilen "...und Sie war kein Kind mehr...".

Nach der kurzen oder langen Nacht und dem reichhaltigen Frühstück mit Produkten der Region formierten sich die verschiedenen Cliquen an ihren Treffpunkten: Die Wandergruppe, die Bouletruppe, die Radfahrtruppe, die Bier-und-brauchen-wir-sonst-noch-was-Gruppe, das Shoping in Limburg Team und und und.....

Die "WeilburgOpenRevivalBouleGruppe" (siehe auch Bericht 2001) spielte in und um das Schloß Weilburg, eines der bedeutendsten barocken Schlossanlagen Hessens. Im wunderschönen Schloßpark - mit Blick auf den einzigen Schiffstunnel Deutschlands (eröffnet 1849) - wurde man lediglich unterbrochen durch den Besuch von Rokkodamen, flott maschierenden Wachsoldaten und gestreßten

Hochzeitsgesellschaften beim Fototermin. Beim darauffolgenden Umtrunk, nahe der Muschelschule am Markplatz, informierte man sich noch, bei der netten Kellnerin, über den Standort des höchsten Stampflehmgebäudes Deutschlands und formierte sich spontan zu einem Boulespiel beim Hinkelbaron in der Nordstadt. Der half auch der Bierkaufgruppe bei der Kaufentscheidung der Notbiere für den Abend.

Zurück am Birkenwäldchen, geschmückt mit abertausenden von Lilienfahnen, feierte man sofort den Aufstieg der 98er in die 3. Liga. Vor dem Beginn des Abendessens versuchten die Jungs von "Blowing in the wind" ihr Glück mit Boulespiel am nahen Waldrand oder Synchronschwimmen im hauseigenem Pool. Die Freunde von "Trinken für den Frieden" formierten sich um Kühlschrank 3 und auf

dem Balkon. Und dann kam er: The god of hell fire und Master of Grill Mudas. Seine Knechte "Learning by burning" kamen mit Schubkarren voll Holz in allen Größen und arbeiteten am Feuer für das Grillen. Andere Frauen und Männer bereiteten vielfältige Beilagensalate (ohne Gurken!!??) oder heizten den Ofen für die langen Brote vor.

Das Grillgut war schon Wochen vorher vom Grillgutmeister Rolf G. eingelegt worden und die verschiedenen Fleischteile z.B. Flamingos oder Türkenhacker fanden bald den Weg auf den Grill und in die hungrigen Mägen. Der Abend brachte noch Ansätze von Liedern rund um das Lagerfeuer, aber die Maulorgel und die Mundtrommel waren trotz intensiver Suche nicht zu finden.

Der Sonntag begann mit Frühstück und den Endscheidungsspielen im Schach. Das Carromfinale mußte wegen der vorgezogenen Abreise auf das nächste Jahr verschoben werden. Nach einer kleinen Rundfahrt "... bitte fahren Sie rechts und dann rechts..." fand man sich zum Abschlußboulespiel auf dem Dorfplatz in Weyer ein. Zum Ausklang des 13. Schloßgrabenfests waren die meisten wieder zurück in der Stadt.

Die Teilnehmer: Wolly, Martina, Lothar, Ellen, Bea, Margit, Uschi, Denise, Angelika, Peter, Kevin, Ben, Christoph, Mudas, Rolf G., Thomas, Rolf Br., Dominik, Archi, Ann-Katrin, Ute, Lutz, Gerd

Text / Fotos: Archi

PS: Demnächst noch mehr Fotos !!!

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