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24. Mai 08 - Kollektives Abkacken an der Kläranlage
Niedernberg / 46 Triplettes / Poule AB ko

Zur Eröffnung des Boule-Parks Niedernberg versammelten sich 46 Triplettes zum Einladungsturnier am Ortsrand der unterfränkischen Gemeinde. Aus Aschaffenburg, Mechenhard, Groß-Gerau, Laos bei Bochum, Rüsselsheim, Schweinfurt, Marktheidenfeld, Wächtersbach und und und waren die Boulisten angereist um diesem Ereignis beizuwohnen. Das Gelände um eine ehemaligen Kläranlage in der Nähe des Mains ist traumhaft angelegt. Die 25 Bahnen mit verschiedenen Belägen sind in drei Bereichen aufgeteilt vor und um den ehemaligen Klärturm. Dazwischen viel Platz für Sitz- und

Ruheplätzen sowie Tribünen. Vasen mit frischem Blumenschmuck in herrlichen Farben verzieren die Tische. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Boule Freunde Niedernberg Helmut Sommer begann die Andacht mit Platzsegnung gegen 9.45 Uhr - für den

einen oder anderen ein ungewöhnliches aber berührendes Erlebnis. Nach der Ansprache des Kaplans folgte die kurze Rede des Bürgermeisters und ein paar Sätze von Vertretern befreundeter Vereine nebst kleinen Präsenten - z. B. das Wilde 13 Banner am Band.



Zum Catering: Vier verschiedene Weizenbiersorten, französische Bio-Weine und kulinarische Köstlichkeiten wie eingelegte Steaks mit Folienkartoffeln und verschiedenen Salaten sind nur ein Teil der reichhaltigen Speise- und Getränkekarte. Erwähnenswert auch der ausgezeichnete Zigarettenholdienst mit dem Fahrrad.

Keiner der Wilden Darmstädter erreichte eines der Halbfinale. Weder Ben und seine Weizenbierbuben Mudas und Lutz, noch die "Hennen der Hölle" Linda und Theresia mit Ihrem "Fürst der Finsternis" Hilli

oder Klausi, Safari-Peter und "Lassmichmalziehen"-Ute, die noch ein Runde vorher ein Fanny verteilt hatten; sowie der für Bayern spielende Archi mit Annette und Mechenhards Altpräsident Addi verloren ihre Viertelfinalspiele im A oder B-Turnier.

Der glanzvolle Abschluß für die Boule Freunde Niedernberg war der Turniersieg von Präsisohn Aaron mit Nico und dem Dieburger Christian. Nach 4 1/2 Stunden Pause, durch lange Viertel- und Halbfinalspiele mit Wächtersbacher Beteiligung, gewannen sie im "Familienduell" gegen Traudel, Joel und Roland deutlich 13:3. Auch

im B-Finale tanzte der Bär. Der als Einzelspieler angetretene Paco konnte mit seinen Team Marc und Anne aus Aschebersch das Spiel nach 11:4 Rückstand gegen die drei Damen aus Wächtersbach / Langen noch drehen und gewinnen. Den tosenden Beifall und eine Ehrenrunde auf dem Platzwart-Fritzes Schultern wird Paco so schnell nicht vergessen. Ebenso wie wir nicht diesen wunderbaren Eröffnungsturniertag.

Der kulturelle Abschluss des Abends fand am runden Tisch bei einem letzten Glas im Gehn statt mit einer mehrstimmigen Acapellaversion des Creedence Clearwater Revival Classikers "Down on the corner"
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Text / Fotos: Archi

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