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10. Mai 08 - Wilde 13 schlägt durch mit „Stratégie Francaise“
bei der Tromm - Open

Bei schönstem Vorsommerwetter reisten zur rechtzeitigen Akklimatisierung drei Pärchen der Wilden (Peter + Margit, Lutz + Ute, Ben und Klaus), am Vormuttertag in das Höhenlager zur Tromm - Open an – dies schon Teil einer von langer Hand vorbereiteten Strategie.

In der Hoffnung, am Folgetag einen erfolgreichen Boule-Marathon abzuliefern, wurde direkt bei abendlicher Ankunft zur Nudelparty geladen. Margit und Peter hatten vorgekocht und für den optimalen Kohlehydrathaushalt der Mitwirkenden gesorgt.

Am nächsten Morgen wurden 25 spielfreudige Mannschaften gemeldet und die Darmstädter verteilten sich mit Blick auf die größtmögliche Ausbeute höchst clever auf getrennte Pools.

 

Nach geheimer Absprache auf den Herrentoiletten einigte man sich auf folgende Marschroute: Peter und Lutz A Turnier, Ute und Margit A Turnier, Ben und Klaus B Turnier.

Nach planmäßigem Überstehen der Pools, begab man sich am frühen Nachmittag alsdann in die Playoffs.

Ute und Margit zogen im Viertel –A leider den Kürzeren gegen Florian und Alex, die auch schon Peter und Lutz im 1. Pool auf die Nase gegeben hatten. Somit war der Weg frei für das Spargelschälen und Vorbereiten der Schnitzel (einer muss ja kochen…).

Es begann die Zeit der zähen K.Os, die für beide W13 Teams bis ins Finale führte. Während „ich komm da net hin Klaus“ und Ben das Finale B bestritten, kämpften auf der Nebenbahn Peter und Lutz im Finale A gegen Bjön Borg und Compagnon.

Nachdem man im A „Wie lange kannst du tauchen – Koi“, Winni, Flo, Alex, Crumstadt Dieter vorzeitig nach Hause geschickt hatte, musste nun ein letzter Sieg her. Nach einer ersten unrunden Aufnahme und Rückstand von 0:2 (man musste noch aus dem genormten Gummiring spielen) konnte das Spiel dank starker Spielleistung in ein 2:13 gedreht werden. Der Gummiring fand in den folgenden Aufnahmen keine Verwendung mehr (Zitat Peter: „Ich spiel net mit Pariser“).

„Jörg – ich verlier gegen Plastkbiertrinker – Born“ verließ nach verwandeltem Matchball gefühlte 3 Nanosekunden später den Ort des Schreckens und ward nie mehr gesehen.



Mit etwa 10 Minütiger Verzögerung wurde dann auch auf der Nachbarbahn geklatscht. „Ich komm da ja doch hin – Klaus“ und „wie im früheren Leben – Ben“ hatten den Gegner im B-Nale niedergerungen.

Mit dem Doppelsieg in der Tasche ließ man diesen erfolgreichen Tag bei Spargel, Schnitzel, Salat und Kartoffeln ausklingen. Ute und Margit hatten bei der Fertigstellung des Menüs eine Punktlandung hingelegt.

Der Abend wurde noch feuchtfröhlich, aber man hatte ja schon zu Mittag abgesprochen, die Busse stehen zu lassen.

Am Sonntag beschloss man, sich kurz den Marbach Stausee anzusehen und nach netten Zwischenfrühstück in Großheubach (mit Kir Royal) bis Bügstadt durchzustarten.

Hier wurde nach dem Einparken in den nächsten 1 ½ Tagen das Maximal mögliche Programm abgespult: Kanufahren, Boulen, Radfahren, Blumen pflücken, Fernsehen auf- und wieder abbauen (wegen Köln:Mainz, das dann doch nicht übertragen wurde), Schlafdefizite aufholen, Schwimmen, Essen gehen und Urlaube planen. Am Montag nachmittag verabschiedete man sich nach gemeinsamen Mittagessen im Sportlerheim (Tintenfischringe mit Knobisauce) und fuhr zurück in die jeweilige Home-Base zum chillen.

Text: Lutz

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